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IBLA lädt zum Karelshaff ein um erste Ergebnisse der Sortenversuche vorzustellen

Das „Institut für biologische Landwirtschaft und Agrarkultur Luxemburg“ (IBLA), mit Sitz im OIKOPOLIS, hatte kürzlich zum Karelshaff eingeladen, um dort erste Resultate eines Wintergetreidesortenversuchs im biologischen Anbau vorzustellen.

Vor Ort waren Landwirtschaftsminister Romain Schneider, der Inhaber des Karelshaff Jean-Lou Colling, Raymond Aenderkerk und Steffi Zimmer von IBLA, Leon Wietor und Monique Faber von der ASTA sowie Serge Heuschling von der Ackerbauschule. Im Herbst des vergangen Jahres wurden erstmalig Sortenversuchsfelder im Bioanbau in Luxembourg angelegt. Das Projekt wurde realisiert von der erst 2007 gegründeten IBLA im Rahmen des „Aktionsplans für biologische Landwirtschaft Luxemburg“ mit der Unterstützung der Ackerbauschule und der ASTA.

Zur Realisierung des Sortenversuchs wurde je ein Versuchsfeld auf den Betrieben „Karelshaff“, nähe Colmar-Berg und „Naturhaff“ in Derenbach angelegt. Im Sortenversuch soll die Eignung der verschiedenen Tritcale-, Roggen- und Weizensorten für den biologischen Anbau unter luxemburgischen Verhältnissen überprüft werden.

Nach einem Jahr konnte als vorläufiges Resultat festgehalten werden, dass die Bio-Weizen-Sorten Aszita und Naturastar besonders winterfest waren, da sie in puncto Auswinterung am besten abgeschnitten haben. Es werden noch die Erträge und die Analysen der Qualitätsparameter abgewartet um nähere Aussagen über die einzelnen Parameter machen zu können. Die Wintergetreideversuche sollen in den folgenden Jahren fortgefahren werden, um Aussagen der Anbauwürdigkeit der Sorten auf Basis der Ergebnisse im dreijährigen Mittel machen zu können.